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Das galizische Brody. Mentale Verortung einer jüdischen Stadt

Brody spielte eine Schlüsselrolle in der Wirtschafts-, Sozial- und Geistesgeschichte des ost(mittel)europäischen Judentums was seinen Nachhall in den Erinnerungslandschaften der Welt von Aschkenas findet. Dieses Vermächtnis ist nicht zwangsläufig mit realen Orten im heutigen Brody verbunden, sondern ist genauso auch ein geistiges Produkt von Erinnerungen aus der Ferne. Der Vortrag nähert sich Brody als Gedächtnisort im weitesten Sinn und stellt Brody als ein Amalgam von Texten, Bildern und physischen Orten dar.


Dr. Börries Kuzmany
studierte Geschichte und Russisch in Wien, Paris und Moskau. Seine Diplomarbeit schrieb er über Konstruktionsstrategien eines sowjetischen Judentums in den 1920er Jahren.
Seine als Kooperationsdoktorat an den Universitäten Wien und Paris Sorbonne entstandene und mehrfach ausgezeichnete Dissertation über die Stadt Brody schrieb er im Rahmen zweier FWF-Forschungsprojekte zu Grenzstädten auf beiden Seiten der habsburgisch-russischen Grenze.
Seit 1. März 2010 arbeitet er im Rahmen des Doktoratskollegs „Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“ als PostDoc zu nationalen Ausgleichsbemühungen in einzelnen Kronländern (Galizien, Bukowina, Mähren) als Laboratorium der österreichischen und europäischen Nationalitätenpolitik.

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