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Politik mit und jenseits des Nationalstaats: Leo Motzkin (1867-1933) als Zionist und Verfechter von Minderheitenrechten

Der Vortrag befasst sich mit dem Werdegang und den Ideen Leo Motzkins (1867-1933). Aus dem Zarenreich stammend, trat er nach 1918 als führender Vertreter „jüdischer Diplomatie“ und als maßgebliches Mitglied  des Europäischen Nationalitätenkongresses in Erscheinung.   


Frank Nesemann, geboren 1969 in Rottweil (Baden-Württemberg), studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Klassische Philologie an der Universität HeIdelberg. Er wurde 2002 mit einer Dissertation über die Entstehung der Autonomie Finnlands im russischen Zarenreich zum Dr. Phil. promoviert. Nach fünfjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leipziger Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur ist er seit 2007 im höheren Schuldienst des Landes Baden-Württemberg angestellt – derzeit als Studienrat in Eppelheim (bei Heidelberg).   
Forschungsschwerpunkte/Publikationen:
- Russische/sowjetische und finnische Geschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert  
- Nationale und religiöse Minderheiten im Russischen Imperium/in der Sowjetunion und in Ostmitteleuropa

Plakat zum Download

Plakat_20111103.pdf

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