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Defensive Modernisierung oder Abschluss rechtsstaatlicher Entwicklungen des (aufgeklärten) Absolutismus? Zum 200-jährigen Jubiläum des Emanzipationsedikts für die Juden in Preußen vom 12. März 1812

Im Jahr 2012 jährt sich nicht nur der Geburtstag Friedrichs des Großen zum 300. Mal, auch das Emanzipationsedikt von 1812 ruft sich mit einem Jubiläum in Erinnerung. Angesichts der zahlreichen Widersprüche und Rückschläge, welche die deutsche Judenemanzipation von ihrem Beginn bis zu ihrem genozidalen Ende begleiteten, ist heute nach dem historischen Ort des „Aufgeklärten Absolutismus“ in diesem Prozess zu fragen, um Kontinuitäten und Brüche zwischen Früher Neuzeit und Moderne offenzulegen.


Dr. Tobias Schenk, geb. 1976; studierte Neuere und Neueste Geschichte, Mittlere Geschichte und Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
2006/07  war Dr. Schenk als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission für Westfalen tätig, wo er 2007 mit einer Studie über preußische Judenpolitik im 18. Jahrhundert promovierte. 2007-2009 war er Staatsarchivreferendar im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, sowie in der Archivschule Marburg.
Seit 2009 ist Dr. Schenk wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im Erschließungsprojekt „Die Akten des Kaiserlichen Reichshofrats“ im Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien.

Plakat zum Download

Plakat_20120510.pdf

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