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Ein Streifzug durch die Bibliothek der Benediktinerabtei „Unserer Lieben Frau zu den Schotten“ unter besonderer Berücksichtugung ihrer Bestände des christlichen Hebraismus

In dem 2010 von Eric Nelson bei Princeton University Press veröffentlichten Werk “The Hebrew Republic. Jewish Sources and the Transformation of European Political Thought” heißt es an einer Stelle “European Protestants made the Hebrew Bible the measure of their politics“. Während zum protestantischen Hebraismus zahlreiche Forschungen vorliegen, ist über katholische Ausprägungen dieses frühneuzeitlichen kulturellen Phänomens wenig bekannt. Die Führung durch die Bibliothek des 1155 in Wien gegründeten „Schottenklosters“ wird ein Bild von den reichen Beständen dieser seit der Gründung ununterbrochen bestehenden Abtei vermitteln. Dabei soll der Blick auch auf Beispiele des christlichen Hebraismus gerichtet werden, die in einem katholischen Kontext entstanden sind. Neben der berühmten Antwerpener Polyglotte wird auch auf weniger bekannte Werke aufmerksam gemacht.

 

Pater Augustinus Zeman, geb. 1968 in Wien, ist Theologe und Kunsthistoriker. Seit 2005 gehört er dem Benediktienerorden an und leitet die Bibliothek der Benediktienerabtei „Unserer Lieben Frau zu den Schotten“.

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