Quellenkompetenz in jüdischer, Rechts- und allgemeiner Geschichte

Die Fähigkeit zum selbstständigen Umgang mit Originalquellen sind eine Schlüsselkompetenz für das kritische Verständnis der jüdischen, Rechts- und allgemeinen  Geschichte. Das Forschungscluster "Jüdisches Hl. Röm. Reich" am Institut für Rechts- und Vefassungsgeschichte bietet seit meheren Jahren Kurse zum Erwerb bzw. zur Vetiefung der Kenntnisse von Originalquellen in unterschiedlichen Sprachen (Hebräisch, Jiddisch, Judendeutsch, Deutsch, Latein, Tschechisch) und auf unterschiedlichen Niveaustufen (ohne Vorkenntnisse, mit Vorkenntnissen, Fortgeschrittene) an. Die Kurse werden im Wintersemester als reguläre Lehrveranstaltungen der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Wien am Juridicum und in Jerusalem in Kooperation mit dem Österreichischen Hospiz und den Central Archives for the History of the Jewish People (CAHJP) durchgeführt, im Sommersemester im Rahmen der univie:summerschool „Geschichte der Juden im Hl. Röm. Reich und seinen Nachfolgestaaten". Soweit möglich wird der Unterricht auf der Grundlage von Originalquellen der Rechtsanwendung - law in action im Unterschied zu law in the books - (Judikatur, Verwaltung, Vertragsrecht) durchgeführt.

Dank der Bewilligung des Projekts Quellenkompetenz zur jüdischen Geschichte (2021-0.775.934) durch die Stabstelle österreichisch-jüdisches Kulturerbe im Bundeskanzleramt kann die Teilnahme von Student*nnen der Universität Wien an den vom 16. bis zum 25. Februar 2022 (Wintersemester 2021/22) in Jerusalem veranstalteten Kursen finanziell erstmals unterstützt werden. Bei Interesse wenden Sie sich wegen der genauen Teinahmebedingungen bitte direkt an Dr. Stephan Wendehorst unter stephan.wendehorst@univie.ac.at.

Großzügig unterstützt durch